
Im Ermlisgrund 20-24
76337 Waldbronn
Germany
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Fast in jeder Situation unseres Berufs- und Alltags handeln wir nach gewissen Spielregeln, einem sog. „Rollenscript“. Dieses legen wir selbst in der Regel bewußt gar nicht fest - die Gesellschaft, die Organisation, das Unternehmen, in denen wir tätig sind, hat sich schon um die Festlegung dieser Rollen gekümmert. Rollen enthalten Forderungen (Normen) an uns, was wir mit wem wann tun sollen, wessen Weisungen wir folgen sollen, über wen wir in bestimmten Situationen bestimmen dürfen und wen wir mit Achtung behandeln müssen.
Je nachdem, inwieweit wir uns bei der Rollengestaltung beteiligt haben oder beteiligen konnten, lieben wir diese Rollen oder auch nicht. Das zeigt sich z.B., wenn eine Leitungskraft eine Entscheidung immer wieder hinaus schiebt, weil sie in dieser Situation ihre Rolle ablehnt. Problematisch wird es auch, wenn verschiedene Rollen nicht miteinander abgestimmt sind: Was für eine Rolle habe ich im Pflege- oder Rettungsdienst? Bin ich Unternehmer, Sozialarbeiter, Dienstleister, Samariter, Führungskraft, Kollege oder was sonst noch?
Immer dann, wenn Rollen und Erwartungen nicht in Balance zueinander gebracht werden können, macht uns das im Arbeitsalltag schwer zu schaffen. Werden in einer Organisation Umstrukturierungen durchgeführt, hat auch dies immer Veränderungen von Funktionen und Rollen zur Folge. Das eigene Rollenkonzept muss mit der neuen Funktion ausbalanciert werden. Neue Rollenerwartungen müssen zur Kenntnis genommen und mit dem eigenen Rollenverständnis in Einklang gebracht werden.
Was so einsichtig erscheint, bereitet uns im Berufsalltag mehr Schwierigkeiten, als uns lieb ist. Damit wir im Berufsalltag nicht „nur“ als Rollenspieler auftreten, sondern mehr und mehr auch zu Rollengestaltern werden können, setzen Sie sich mit folgenden Themen auseinander: Kritische Überprüfung der Rollenerwartungen, Kontrollierte Selbstdarstellung, Umgang mit Frustration und der kreative Umgang mit den eigenen Rollenscripten. Dieses Seminar unterstützt Sie bei der Findung und Gestaltung Ihrer Rolle/Ihrer Rollen. Denn: Strukturen, die ich nicht erkenne, halten mich gefangen! Sie belasten und kosten viel Zeit und Energie, die Sie sehr viel effektiver nutzen können.
Themenschwerpunkte
• Wie sieht mein Rollenentwurf / mein Rollenselbstbild aus?
• Welche Rollenerwartungen beeinflussen mein Verhalten in der Organisation?
• Wie sieht der Zusammenhang zwischen Rolle und Funktion aus?
• Welche Rollen haben relevante Andere – mein Team, meine Abteilung ...?
• Wie wirken sich Organisationsstrukturen auf meine Rolle aus?
• Wo sind Spielräume für das eigene Rollenscript?
• Wie kläre ich meine Rollenkonflikte im Arbeitsfeld ?
• Die Rollenanalyse als Technik zur Entwicklung des eigenen Rollenscripts
Es wechseln sich Plenumarbeit, Teilgruppenarbeit und Übungen ab.
Referent
Thomas Kröll, Dipl. Supervisor (Uni.) DGSv., Dipl. Sozialarbeiter (KFH) - Dipl. Verwaltungsmanager (Führungsakademie), Lehrsupervisor im Masterstudiengang „Supervision, Coaching, Organisationsberatung“ an der Universität Kassel, Lehrbeauftragter für Konfliktmanagement, Kommunikation, Intervention und Moderation an der Universität Wuppertal
Termine
als Inhouse-Seminar auf Anfrage
Um die individuelle Situation des Auftraggebers optimal berücksichtigen zu können, bieten wir dieses Seminar als Inhouse-Seminar an. Gerne erstellen wir Ihnen auf Wunsch ein kostenfreies und unverbindliches Angebot.
Dauer
2 Tage
Seminarort
vor Ort nach Kundenwunsch
ORGAKOM: Gruppe – Waldbronn - HongKong - Beijing - Kuala Lumpur - Singapore - Jakarta