
In engem Zusammenhang mit Versorgungsgüte der Bevölkerung und Wirtschaftlichkeit im Rettungsdienst steht die Anzahl der einsatzbereit vorzuhaltenden Rettungsmittel an den einzelnen Standorten in einem Rettungsdienstbereich. Während zu niedrige Vorhaltungen die Einhaltung der (gesetzlich) vorgegebenen Hilfsfrist gefährden, verursachen zu hohe Vorhaltungen Kosten, die als unwirtschaftlich zu beurteilen und daher zu vermeiden sind.
Die zu lösende Aufgabe stellt eine Gratwanderung in diesem Spannungsfeld dar. Dabei muss neben der zeitkritischen Notfallrettung auch der im allgemeinen frei disponible Krankentransport berücksichtigt werden. Entsprechend haben wir unser Untersuchungsinstrumentarium entwickelt.
Für die Prüfung der Notfallrettung können dabei die Leitstellendaten auf tatsächlich aufgetretene Duplizitätsfälle, d.h. zeitgleiche Nachfrage nach einer Mehrzahl an Rettungsmitteln in einem Versorgungsbereich, hin untersucht werden. Über Verfahren der Linearen Optimierung bemessen wir auf dieser Basis die bedarfsgerechte Rettungsmittelvorhaltung für die Notfallrettung.
Für den Krankentransport prüfen wir nach Analyse der Transportströme die Möglichkeit und Effizienz von Verbundlösungen bei den Kapazitäten der Notfallrettung. Weiter sind Strukturen wie KTW-Pooling auf ihre Eignung für eine wirtschaftliche Durchführung zu untersuchen.
Im Ergebnis steht die zeitlich abgestufte, bedarfsgerechte Rettungsmittelvorhaltung für den Rettungsdienstbereich.


Bedarfsermittlung:
Ergebnisdokumentation:
Modellrechnungen:
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